| Eucalyptus
gunnii Cider Gum Tree |
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Der schnell wachsende, bis zu sechzig
Meter hohe Baum kommt nur in den subtropischen Regionen Australiens und
Tasmaniens natürlich vor. Das Besondere am Eukalyptus ist sein silbrigblaues
Laub, das die Eigenart besitzt, unterschiedliche Jugend- und Altersblätter
auszubilden. Die Primärblätter junger Pflanzen sind kleiner, herz- bis
eiförmig und blaugrün. Die Blätter stehen nicht der Sonne zugewandt, sondern
richten sich durch Drehung des Blattstieles immer senkrecht zu ihr aus.
Dadurch kommt Licht in die Krone. Als Kübelpflanzen haben die
Eucalyptus-Arten den Nachteil, dass sie schnell wachsen und nach einigen
Jahren leicht den Rahmen sprengen. Sie wünschen einen hellen
Überwinterungsplatz, stellen aber sonst keine großen Ansprüche.
![]() Sie bestimmen das Aussehen weiter Landstriche Australiens. Als wertvolle Nutzpflanzen findet man sie aber auch in vielen anderen warmen Gebieten der Erde. Da er große Wassermengen verbraucht, hat man ihn vor allem in Italien und anderen Mittelmeerregionen zur Trockenlegung von Sümpfen und damit zur Ausrottung der die Malaria übertragenden Stechmücken großflächig und mit Erfolg angepflanzt. Andere Arten sind wegen ihrer faserigen, inneren Rinde oder als Bauholz geschätzt -Sie liefern ein besonders hartes Holz -, manche liefern wertvolle Harze, die als Adstringens, blutstillende Medikamente sowie zum Gerben und Färben verwendet werden können. Aus anderen Eukalyptusarten werden Balsame, Gerbstoffe, Öle, Farbstoffe, Teere und Säuren gewonnen.
Der klassische Eucalyptus, heisst Eucalyptus gunnii . Es ist ein schnellwachsender Baum mit rundlichen Jungblättern, die im Alter ( 4. bis 5. Jahr ) lanzettlich werden. Leider neigt diese Art bei unseren nährstoffreichen Böden zur Instabilität, daher ist ein regelmässiger Rückschnitt empfehlenswert.
Erde: Geeignet ist eine Mischung aus Kompost, Torf und Sand oder Einheitserde. Düngen: Um die Wuchskraft nicht unnötig zu forcieren, sollte man sparsam düngen. Eine gelegentliche Gabe während der Sommermonate reicht aus. Sorten: Am häufigsten werden Eucalyptus gunii, E. globulus, der Blaugummibaum, und der rot blühende E. ficifolia, seltener E. niphophila angeboten. Winter: Eukalyptus braucht einen hellen und luftigen Überwinterungsplatz, dessen Temperaturen idealerweise zwischen zwei und zehn Grad liegen. Ab und zu muss gegossen werden, so dass die Erde nicht austrocknet, denn die immergrünen Gehölze behalten den Winter über ihr Laub. Standort: Vom Frühjahr bis zum Herbst an einem warmen sonnigen Platz im Freien oder ausgepflanzt in einem hohen Glasanbau. Giessen: An heissen Tagen muss täglich kräftig gewässert werden. Ein ausgetrockneter Wurzelballen kann irreparable Blattschädigungen nach sich ziehen. Die meisten Arten vertragen auf Dauer kein kalkhaltiges Leitungswasser. Pflege: Die Kultur dieser Gehölze bereitet keine Schwierigkeiten. Von Krankheiten und Schädlingen bleiben sie weitgehend verschont. Schnitt: Damit sie ihrem Kübel nicht davonwachsen, muss man die meisten Arten durch Schnitt klein halten. Der beste Zeitpunkt liegt im Frühjahr. Größere Wunden müssen mit Lackbalsam verstrichen werden. Vermehrung: Durch Aussaat während der Monate Januar und Februar. |
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