Phoenix dactylifera
Um in den kargen, ausdorrenden Böden zu überleben, in denen Phoenix dactylifera weltweit angebaut werden, entwickeln sie sehr tiefe Wurzeln, die unterirdische Wasserreservoirs anzapfen. Für die Topf- oder Wintergartenkultur bedeutet dies, dass man die Trockenkünstler regelmäßig wässern muss - denn hier fehlen ihnen die natürlichen Zapfstellen. Die Ernte süßer Dattelfrüchte von Phoenix dactylifera ist hierzulande sehr selten. Man braucht männliche Exemplare, um die Blüten der weiblichen Palmen zu bestäuben, die im Alter Früchte tragen. In feucht-kühlen Klimazonen bleibt der Zuckergehalt dennoch niedrig und die Datteln der Phoenix dactylifera fallen häufig schon zu Boden, bevor sie ihre volle Reife erreicht haben. Deshalb liegt der Reiz der prachtvollen Palmen, die aus der Kulturgeschichte des Menschen nicht wegzudenken sind, vor allem in ihrem Zierwert. Und der ist angesichts dicker Stämme und langer, elegant übergeneigter Blätter riesig. Die Phoenix dactylifera unterscheidet sich zu ihrer eng verwandten Art der Kanarischen Dattelpalme (Phoenix canariensis)durch Ihre deutlich lichtere Blattkrone und den harten langen bläulichen Blättern.

Pflegetipp: Wässern Sie die Wurzelballen der Phoenix dactylifera in den Sommermonaten durchdringend, doch sollte die Erde bis zum nächsten Gießdurchgang gut abtrocknen.

Phoenix dactylifera

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Phoenix dactylifera, erwachsenes Exemplar

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Phoenix dactylifera, Jungpflanze, 4 Jahre alt

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Phoenix dactylifera